Letzten Freitag haben wir einen Ausflug gemacht in die Jugendherberge nach Esborn. Wir mussten über 2 Stunden dahin wandern. Weil es so nass war, war es im Wald ziemlich matschig. Zwei Kinder waren etwas krank und durften deshalb mit dem Auto fahren.
In der Jugendherberge hatten wir ein Vierer- und zwei Zwölferzimmer. Jedes Zimmer hatte einen eigenen Namen; so hieß das Jungenzimmer Löwengrube, die Mädchenzimmer Bärenhöhle und Hundehütte. Frau Wichelmann hat im Entenweiher geschlafen.
Das Tollste an der Jungendherberge waren das Fußballfeld, das Ballspielfeld mit Sand, der Balancierspielplatz und die Kletterbäume.
Am Abend haben wir eine Wanderung zum Eisenbahntunnel gemacht. Weil es so matschig war, war es sehr schwierig einen steilen Abhang runter auf die Bahntrasse zu klettern. Da mussten wir und rückwärts am Seil abseilen. Der Weg zum Tunnel sehr zugewachsen wie im Urwald. Wir mussten über Baumstämme klettern und durch Gestrüpp. Die Wege waren - auch im Tunnel - mit Schottersteinen ausgelegt. Darauf waren früher einmal die Schienen. Im Tunnel gab es auch Löcher, in die man auch fallen konnte. An einem standen auch 2 Kerzen. Ob da wohl jemand hineingefallen war? Wir wissen es nicht. Weil es dort stockdunkel war, mussten wir gut aufpassen. Am Ausgang haben wir noch eine Eidechse gefunden. Dann mussten wir den Weg wieder zurück. Als wir wieder in der Herberge waren, war es schon sehr spät.
Am nächsten Tag haben wir Häuschen für Zwerge im Wald gebaut. Das hat Spaß gemacht. Eine Gruppe hat beim Bauen eine Kröte entdeckt. Nach dem Mittagessen wurden wir von unseren Eltern wieder abgeholt. Weil da gerade ein Mountainbikerennen war, kamen viele Eltern erst sehr spät an, weil die Straßen gesperrt waren. Aber das war nicht schlimm.