Wandertag der 2. Klasse : Auf den Spuren der Bergleute im Muttental

 

Am Donnerstag dem 30.9. gab es in der Muttentalstraße kurz vor dem alten Bethaus eine Verkehrsstau.
Was war passiert???

Die 2. Klasse machte einen Ausflug und trotz Fahrgemeinschaften mit wirklich vollen Wagen, waren es viele Fahrzeuge, die die 31 Kinder, 7 Erwachsenen und 1 Hund zu den Stollen fuhren. Perfekte Organisation (und Großraumwagen) ließen die Fahrzeuge verschwinden und die Begleitpersonen kurz drauf zu Fuß wiedererscheinen

Während dessen holten sich die Kinder schon mal an der Kohlelore die ersten dreckigen Finger.

Sie lernten die Bedeutung des Bethauses kennen ( Bitten um gesunde Heimkehr/Anwesenheitskontrolle) und durften selbst, falls die Kräfte reichten, das Gezähe ausprobieren. Was das ist? Die Kinder wissen es!

Ja, und dann ab in den Stollen. Aber zunächst musste die Lore in Teamarbeit dorthin bewegt werden. Also zogen und schoben je 15 Kinder die Lore ein beträchtliches Stück Straße bis zur Zeche Nachtigall.

 

 

Die eine Klassenhälfte machte Frühstückspause

und vergnügte sich auf dem Spielplatz und auf der Ruhraake.


Die andere verschwand gut behelmt im Stollen.

  Dort war es recht dunkel und die Decke zwang zum Kopfeinziehen. Das war etwas beklemmend. Da fanden einige es schön, als am Stollenende (es war ein Transportstollen) wieder Tageslicht erschien. Auf dem Rückweg wurden die Einzelheiten besprochen:

-          Wodurch unterscheidet sich der polnische vom deutschen Türstock?

-          Warum wurden die Stempel angespitzt ins „Bühnloch“ gesteckt

-          Was bedeutete das Holzgeschrei für die Bergleute?

-          Warum hassten sie den eisernen Türstock, fanden den Blattschuh aber ganz o.K.?

-          Und was macht ein Major unter Tage?

Na, Kinder, wisst ihr’s noch? Wenn ja macht das Quiz, wenn nein macht es auch, dann fällt es euch vielleicht wieder ein.

Kurz vor dem Ausgang durften wir einen echten Flöz anfassen: Geutling 3

Es folgte der Gruppenwechsel und anschließend machten sich alle mit der Lore wieder auf den Heimweg. Der erschien uns wesentlich länger als hin, trotz Wiedersehen mit Geutling 3 am Berg. Als diplomierte Bergknappen machten wir uns dann auf zum Mittagessen bei Familie Hupp.

Sie hatte die Buffett-Zutaten koordiniert,
(hier die "Wächter ") alles schön vorbereitet..

 

...und es gab herrliche Spielmöglichkeiten rundum ( Fußballspielen, Bäume klettern...).

Wer es ermöglichen konnte, traf nun zum Essen ein und nutzte die Gelegenheit, die anderen besser kennen zulernen.

Ein schöner Start für unsere gemeinsamen Grundschuljahre!

Julia Koch

Quiz

Auflösung und Gewinner

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